Blake Lively sagt Moderation von „Saturday Night Live“ wegen Spannungen mit Justin Baldoni ab
Blake Lively hat ihre Moderation der Jubiläumsshow von Saturday Night Live im September 2024 abgesagt, um Spannungen mit Justin Baldoni zu vermeiden. Sie beschuldigt ihn in einem Gerichtsdokument der Belästigung am Set von "It Ends With Us" und zeigt sich entschlossen, auf Fehlverhalten in der Branche hinzuweisen. Justin Baldonis Anwalt weist die Vorwürfe als falsch zurück.

Blake Lively hat ihre Moderation der Jubiläumsshow von Saturday Night Live für September 2024 abgesagt, um Spannungen mit ihrem Co-Star Justin Baldoni zu vermeiden. Diese Entscheidung folgt einer angeblichen Schmutzkampagne, die gegen die Schauspielerin während der Dreharbeiten zu It Ends With Us ins Rollen gebracht wurde.

Blake Livelys Entscheidung zur Absage der Moderation
Die 37-jährige Blake Lively wollte ursprünglich die Premiere der 50. Staffel von "Saturday Night Live" moderieren. Aufgrund der angespannten Situation mit Justin Baldoni, der sowohl ihr Co-Star als auch Regisseur des Films It Ends With Us ist, hat sie sich jedoch entschieden, diese Verantwortung abzugeben. Jean Smart, eine Kollegin von Lively, wird sie bei dieser Veranstaltung vertreten. Livelys Anwälte berichteten dem Us Magazine, dass eine angebliche Schmutzkampagne im Rahmen der Filmproduktion sie zu diesem Schritt bewegt hat.

Vorwürfe gegen Justin Baldoni während der Dreharbeiten
In einem Gerichtsdokument, das verschiedenen Medien, darunter Us Weekly und der New York Times, vorliegt, erhebt Blake Lively ernsthafte Vorwürfe gegen den Regisseur Justin Baldoni. Sie beschuldigt ihn, am Set unangemessene Themen anzusprechen und anstößige Videos zu zeigen. Lively forderte zusätzlich, dass keine zusätzlichen Sexszenen in die Filmadaption eingefügt werden, die nicht in der Originalvorlage enthalten sind. Ihre Weigerung, diese unangemessenen Vorfälle hinzunehmen, soll zu einer organisierten Kampagne geführt haben, die darauf abzielte, ihrem Ruf zu schaden.
Auswirkungen der Vorfälle auf Blakes öffentliche Auftritte
Die beschriebene Situation hat zur Folge, dass Blake Lively nicht nur die Moderation von "Saturday Night Live" absagen musste, sondern auch andere öffentliche Auftritte, einschließlich eines wichtigen Events für ihre Haarpflegemarke, streichen musste. Diese Entwicklungen werfen Fragen über den Umgang mit Missbrauch und Belästigung in der Filmbranche auf und verdeutlichen die Herausforderungen, denen Schauspielerinnen in ihrer Karriere gegenüberstehen.
Die rechtlichen Schritte und die Reaktion von Baldonis Anwalt
Justin Baldonis Anwalt hat die Vorwürfe von Blake Lively zurückgewiesen und bezeichnet sie als "falsch und verleumderisch". Dieser Widerspruch spiegelt die Kontroversen wider, die in der Branche häufig auftreten, wenn es um Machtverhältnisse und den Schutz von Schauspielern geht. Lively hat sich entschieden, ihre rechtlichen Schritte öffentlich zu machen, was als ein mutiger Schritt gewertet wird, um auf Fehlverhalten in der Branche aufmerksam zu machen. In einem Interview mit der New York Times äußerte sie den Wunsch, durch ihre Handlungen anderen eine Stimme zu geben und sie vor ähnlichen Angriffen zu schützen.