Christina Applegate erkennt MS-Anzeichen während Dreharbeiten zu "Dead to Me"
Christina Applegate hat in ihrem Podcast enthüllt, dass sie während der Dreharbeiten zu "Dead to Me" ein frühes Symptom ihrer Multiplen Sklerose übersehen hat. Sie erinnerte sich an einen Sturz am Set, den sie jetzt als erstes Anzeichen ihrer Krankheit erkennt. Trotz der Diagnose setzte sie die Arbeit an der Serie fort und erhielt große Unterstützung vom Team.

Christina Applegate hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie während der Dreharbeiten zur Netflix-Serie "Dead to Me" ein frühes Symptom ihrer Multiplen Sklerose (MS) übersehen hat. In einem Podcast erläuterte die Schauspielerin ihre Erfahrungen und die Reaktionen ihres Teams.

Christina Applegate erinnert sich an den ersten Anzeichen ihrer Erkrankung
Während der Aufzeichnungen für "Dead to Me" fiel Christina Applegate einmal und erkannte erst jetzt, dass dies ein frühes Anzeichen ihrer Multiplen Sklerose war. Im Podcast "MeSsy", den sie zusammen mit Jamie-Lynn Sigler moderiert, erinnerte sie sich an den Vorfall und sagte: "Ich erinnere mich, dass ich an diesem Tag gefallen bin. Hallo, erstes Anzeichen von MS!"

Wahrnehmungen des Teams während der Dreharbeiten
Liz Feldman, die Schöpferin von "Dead to Me", war ebenfalls Gast im Podcast und teilte ihre Beobachtungen mit Christina während der Pilotfolge. Sie bemerkte, dass Christina beim Drehen des Piloten mehrmals das Gleichgewicht verlor. Liz erklärte: "Ich erinnere mich, dass du beim Dreh des Piloten ein paar Mal das Gleichgewicht verloren hast." Die damaligen Vorfälle wurden jedoch auf die langen Drehtage zurückgeführt, da das Produktionsteam oft 14 bis 15 Stunden am Set verbrachte.
Unterstützung des Teams nach der Diagnose
Christina Applegate gab im Podcast an, dass sie trotz ihrer Diagnose im August 2021 weiterhin an der dritten Staffel von "Dead to Me" arbeitete. Sie erhielt dabei immense Unterstützung von ihrem Team, was ihr sehr viel bedeutete. Sie betonte: "Dass ihr meine Gesundheit an erste Stelle gesetzt habt, bedeutet mir unendlich viel."
Die Rolle als Bewältigungsmechanismus
Die Schauspielerin erzählte, wie die Rolle in "Dead to Me" ihr half, mit ihrer Diagnose umzugehen. Sie beschrieb die Serie als ein ungewöhnliches Ventil, durch das sie ihre Erfahrungen verarbeiten konnte. Dies zeigt, wie wichtig Kunst und kreative Arbeit als Mittel zur Bewältigung von persönlichen Herausforderungen sein können.