Guy Pearce erklärt, warum er nie wieder mit Christopher Nolan nach „Memento“ zusammenarbeitete
Guy Pearce hat in einem Interview erklärt, dass er trotz seines Erfolgs in „Memento“ nie wieder mit Regisseur Christopher Nolan zusammengearbeitet hat. Ein Manager von Warner Bros. habe seinem Agenten gesagt, dass er Pearce nicht in Filmen haben wolle. Obwohl es Gespräche für Rollen gab, führten diese nicht zu einer Zusammenarbeit. Pearce bleibt optimistisch und hofft, dass sich die Umstände geändert haben, nachdem Nolan „Oppenheimer“ bei einem anderen Studio produziert hat.

Guy Pearce, bekannt aus Filmen wie "Memento" und "Iron Man 3", äußerte sich in einem Interview über seine fehlende Zusammenarbeit mit Regisseur Christopher Nolan. Trotz der Erfolge des Films gab es verschiedene Hindernisse, die eine erneute Kooperation beeinflussten.

Regisseur und Manager spielen eine entscheidende Rolle
Bei Vanity Fair berichtete Pearce, dass ein Manager von Warner Bros. eine bedeutende Rolle dabei gespielt habe, ihn von zukünftigen Projekten mit Nolan auszuschließen. Er erinnerte sich an die klare Aussage des Managers, der erklärte, dass er Pearce in keinen ihrer Filme besetzen möchte und ihm niemals einen Job anbieten werde. Diese Vorgaben führten dazu, dass Gespräche über eine Zusammenarbeit zwar stattfanden, aber nie zu einer tatsächlichen Rolle führten.

Frustrierende Casting-Erfahrungen
Ein besonders frustrierendes Erlebnis für Pearce war das Casting für "Batman Begins". Er reiste extra nach London, um über die Rolle des Ra's al Ghul zu sprechen, die letztendlich von Liam Neeson gespielt wurde. Doch während seines Flugs wurden die Pläne für das Casting erneut überarbeitet. Statt einer offiziellen Probe erhielt Pearce die Möglichkeit, das Batmobil zu sehen und zu einem Essen eingeladen zu werden, was den Verlauf der Gespräche wollte.
Einschränkungen durch den Manager und verpasste Chancen
Auch für eine Rolle in "Prestige" wurde Pearce trotz Gesprächen nicht berücksichtigt, was er teilweise dem besagten Manager zuschrieb. Trotz der misslichen Lage äußerte er sich jedoch nicht allzu negativ über die Entscheidungen des Managers, da er anscheinend auch Schauspieler hat, mit denen er wenig anfangen kann. Dadurch konnte jedoch keine erneute Zusammenarbeit mit Nolan stattfinden.
Optimismus für zukünftige Projekte
Guy Pearce zeigt sich jedoch optimistisch, dass sich die Umstände mittlerweile geändert haben. Nach Nolans jüngstem Projekt "Oppenheimer", das bei einem anderen Studio als Warner Bros. produziert wurde, sieht er Möglichkeiten für eine zukünftige Kooperation. Der Schauspieler wird ab Ende Januar in dem Film "Der Brutalist" zu sehen sein und thematisierte mehrfach den großen Respekt, den er für Nolan hat. Er betonte, dass er gerne wieder mit ihm arbeiten würde und scherzte, dass seine Zeit gekommen sei. Ob es tatsächlich zu einer Zusammenarbeit kommt, bleibt jedoch abzuwarten, insbesondere da kürzlich ein neuer Film von Nolan angekündigt wurde, dessen Inhalt noch geheim ist, jedoch bereits eine namhafte Besetzung hat.