Gypsy-Rose Blanchard, bekannt durch ihren schockierenden Fall und die Ermordung ihrer Mutter, hat nun ihre traumatischen Erlebnisse im Gefängnis in einem neuen Memoir verarbeitet. In "My Time to Stand: A Memoir", das am 10. Dezember veröffentlicht wird, offenbart sie verstörende Details über ihre Zeit hinter Gittern.

Gypsy-Rose Blanchard über ihre Erfahrungen im Gefängnis und die bizarre Zellengenossin

Schockierende Erfahrungen während der Haft

Gypsy-Rose Blanchard schildert in ihrem Buch, wie belastend die Haftbedingungen für sie waren. Sie berichtete, dass sie pro Tag lediglich zehn Minuten telefonieren und einmal duschen durfte. Der Großteil des Tages war geprägt von den bizarren Verhaltensweisen ihrer Zellengenossin, die regelmäßig mit ihren Ausscheidungen spielte. Gypsy-Rose musste gezwungenermaßen dieses verstörende Schauspiel über Monate hinweg mit ansehen, was ihre psychische Verfassung stark belastete.

Gypsy-Rose Blanchard über ihre Erfahrungen im Gefängnis und die bizarre Zellengenossin

Eine Hilfe auf dem Weg zur Heilung

Um mit ihren traumatischen Erlebnissen umzugehen, nutzte Gypsy-Rose das Schreiben ihres Buches als eine Form der Therapie. Sie wurde bei diesem Prozess nicht nur von ihren Co-Autorinnen Melissa Moore und Michele Matrisciani unterstützt, sondern auch von professionellen Therapeuten, die ihr halfen, die Erlebnisse zu verarbeiten und in Worte zu fassen.

Der legende Fall von Gypsy-Rose Blanchard

Der Fall von Gypsy-Rose Blanchard, der international für Aufsehen sorgte, ist von schmerzhaften Erfahrungen in ihrer Kindheit geprägt. Ihre Mutter Dee Dee hatte sie über Jahre hinweg mit medizinischen Misshandlungen traumatisiert und vorgetäuscht, dass Gypsy-Rose schwerkrank und behindert sei. Der tragische Höhepunkt dieser Geschichte war der Mord an Dee Dee durch Gypsy-Roses damaligen Freund Nicholas Godejohn. Für ihre Rolle in diesem Vorfall wurde Gypsy-Rose im Jahr 2016 zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt, die sie jedoch aufgrund guter Führung vorzeitig verbüßen konnte.