Jimmy Carter, der 39. Präsident der Vereinigten Staaten, ist am vergangenen Sonntag im Alter von 100 Jahren verstorben. Mit seinem Tod verbleiben nur noch fünf lebende Ex-Präsidenten, darunter Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump und der amtierende Joe Biden.

Joe Biden ist jetzt ältester aktiver US-Präsident nach Tod von Jimmy Carter mit 100 Jahren

Jimmy Carters Präsidentschaft und Vermächtnis

Jimmy Carter regierte von 1977 bis 1981 im Weißen Haus und hatte während seiner Amtszeit einen bedeutenden Einfluss auf die amerikanische Politik. Sein Engagement für Menschenrechte und diplomatische Beziehungen hinterließ Spuren, die auch von seinen Nachfolgern gewürdigt werden. Joe Biden, der derzeitige Präsident, nannte Carter einen Mann von großem Charakter, Mut, Hoffnung und Optimismus und zollte ihm Respekt für sein Lebenswerk.

Joe Biden ist jetzt ältester aktiver US-Präsident nach Tod von Jimmy Carter mit 100 Jahren

Reaktionen von ehemaligen Präsidenten

Die Reaktionen auf Carters Tod kamen schnell von seinen ehemaligen Nachfolgern. Barack Obama und Michelle Obama äußerten sich in den sozialen Medien und hoben hervor, dass Präsident Carter allen beigebracht habe, was es bedeutet, ein Leben in Anmut, Würde und Dienst am anderen zu führen. Diese Worte spiegeln das umfassende Vermächtnis wider, das Carter hinterlässt.

Trump äußert Respekt trotz Differenzen

Donald Trump, der ebenfalls auf Carters Tod reagierte, betonte, dass er trotz philosophischer und politischer Differenzen die Hingabe Carters an sein Land und die Dinge, für die er stand, respektierte. Trump würdigte Carters Bemühungen, Amerika zu einem besseren Ort zu machen, und sprach von höchstem Respekt für seine Leistungen.

Carter's Leben vor der Präsidentschaft

Jimmy Carter wurde 1924 in Georgia geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen als Sohn eines Erdnussfarmers auf. Er wurde zum Marinesoldaten ausgebildet und trat mit 19 Jahren der U.S. Naval Academy bei. Sein politischer Werdegang begann 1962, als er erfolgreich als Senator von Georgia kandidierte, was ihn schließlich zum Gouverneur und bis ins Weiße Haus führte.