Klage gegen Justin Baldoni: Verlust des "Voices of Solidarity Award" und Podcast-Rückzug
Blake Lively hat am 20. Dezember eine Klage gegen ihren Co-Star Justin Baldoni wegen sexueller Belästigung eingereicht. Baldoni weist die Vorwürfe als falsch und skandalös zurück. Infolge der Vorwürfe wurde ihm der "Voices of Solidarity Award" aberkannt und seine Podcast-Partnerin hat sich zurückgezogen. Lively erhält Unterstützung von Kolleginnen und Branchenvertretern.

Die amerikanische Schauspielerin Blake Lively hat am 20. Dezember rechtliche Schritte gegen ihren Co-Star aus "It Ends With Us", Justin Baldoni, eingereicht. Die Anklage beinhaltet Vorwürfe der sexuellen Belästigung und des Versuchs, sie gezielt zu diskreditieren, was zu weitreichenden Konsequenzen für Baldoni führte.

Blake Lively erhebt schwere Vorwürfe gegen Justin Baldoni
Die Schauspielerin Blake Lively hat am 20. Dezember eine Klage gegen Justin Baldoni eingereicht, in der sie ihn beschuldigt, sexuelle Belästigung begangen und versucht zu haben, ihren Ruf zu schädigen. Baldoni, der auch als Regisseur des Films fungiert, weist die Anschuldigungen vehement zurück und bezeichnet sie als falsch und skandalös.

Konsequenzen für Justin Baldoni
Die Vorwürfe haben schnell erhebliche Auswirkungen auf Baldonis Karriere gehabt. Seine Agentur WME hat sich von ihm distanziert und ihm den "Voices of Solidarity Award" aberkannt, eine Auszeichnung, die Männer für ihren Einsatz für Frauenrechte ehrt. Der Preis wurde Baldoni erst wenige Tage zuvor von seinem Schauspielkollegen Hasan Minhaj überreicht.
Stellungnahme von Vital Voices und Rückzug von Partnern
In einem offiziellen Statement erklärte die gemeinnützige Organisation Vital Voices, dass die in der Klage genannten Vorfälle im Widerspruch zu den Werten der Organisation und des Awards stehen. Elizabeth Plank, Baldonis Co-Moderatorin im Podcast "Man Enough", hat ebenfalls eine Distanzierung vorgenommen und sich vollständig von dem Projekt zurückgezogen.
Blake Livelys Aufruf zur Unterstützung
In einer Erklärung gegenüber der New York Times äußerte Lively, dass sie hofft, ihre rechtlichen Schritte könnten dazu beitragen, schädliche Verhaltensweisen aufzudecken und andere vor ähnlichen Erfahrungen zu schützen. Die Autorin Colleen Hoover sowie Livelys frühere Kolleginnen unterstützen sie ebenfalls öffentlich in dieser schwierigen Zeit.
Justin Baldonis verändertes öffentliches Bild
Baldoni, der sich bisher als Feminist und Verfechter der Rechte von Frauen positioniert hat, sieht sich nun mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert, die sein positives Image stark belasten. Branchenvertreter und das Produktionsstudio Sony Pictures haben sich auf die Seite von Blake Lively gestellt, was die Diskussion über die Vorwürfe weiter anheizt.