Matilda Djerf: Ehemalige Angestellte werfen Mobbing und psychologischen Druck vor
Matilda Djerf, eine prominente schwedische Influencerin, sieht sich schweren Vorwürfen von ehemaligen Angestellten ausgesetzt, die Mobbing und psychologischen Druck beschuldigen. Berichte über ihre Verletzungen der Mitarbeiterrechte und unangemessenes Verhalten stehen im Kontrast zu ihrem öffentlichen Image als Unterstützerin für Body Positivity und Vielfalt. Trotz ihrer Entschuldigung und der Bereitschaft zur Selbstverbesserung bleibt das toxische Arbeitsumfeld ein ernstes Problem.

Die schwedische Influencerin Matilda Djerf sieht sich schweren Vorwürfen von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern gegenüber, die Mobbing und psychische Belästigung beschreiben. Diese Anschuldigungen werfen ein besorgniserregendes Licht auf ihr öffentliches Image, das sich stark von den Erfahrungen ihrer Angestellten unterscheidet.

Mobbing und psychischer Druck am Arbeitsplatz
Laut Berichten der schwedischen Zeitung Aftonbladet wird Matilda Djerf, bekannt für ihre Marke "Djerf Avenue" und über drei Millionen Follower auf Instagram, beschuldigt, ihre Mitarbeiter wiederholt beleidigt und ihnen sogar das Betreten der Toilette verwehrt zu haben. Eine Mitarbeiterin äußerte ihre Angst vor Djerf und sagte: "Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so große Angst vor einer Person." In einem weiteren Vorfall wurde einem Mitarbeiter als Strafe aufgegeben, die Toilette zu reinigen, weil ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Bitte nicht benutzen" von der Tür gefallen war und er versehentlich die private Toilette von Matilda verwendet hatte. Viele Mitarbeiter berichteten von ständiger Anspannung, die zu Panikattacken, Schlafproblemen und Weinkrämpfen führte.

Ein dunkles Bild hinter der öffentlichen Fassade
Obwohl Matilda Djerf in den sozialen Medien als warmherzige, große Schwester auftritt, die sich für sensible Themen wie Essstörungen und Body Positivity einsetzt, zeigen die Berichte ihrer Angestellten ein verstörendes Bild hinter den Kulissen. Ein besonders schockierender Vorfall beinhaltete einen Kommentar, in dem Djerf ein Modell mit größerer Kleidergröße als "verdammt fett" bezeichnete. Diese Aussage steht in starkem Kontrast zu ihrem öffentlichen Engagement für Vielfalt und Inklusion.
Matildas Entschuldigung und zukünftige Schritte
In einer E-Mail an Aftonbladet entschuldigte sich Matilda Djerf für ihr Verhalten, gestand Fehler ein und erklärte, dass sie mit einem Coach an ihrem Führungsstil arbeiten werde. Trotz der schweren Vorwürfe erklärte sie, dass sie ihre private Toilette behalten wolle, um sicherzustellen, dass sie "gesund bleibt". Diese Enthüllungen könnten das öffentliche Bild der einflussreichen Social-Media-Persönlichkeit, die 2023 von Forbes in die Liste "30 Under 30 Europe Retail & Ecommerce" aufgenommen wurde, erheblich beeinträchtigen. Ob Djerf aus diesen Vorwürfen Konsequenzen für ihr Unternehmen zieht, bleibt abzuwarten.