Berufungsgericht hebt Verurteilung von NFL-Star Dana Stubblefield wegen Vergewaltigung auf
Dana Stubblefield, ein ehemaliger NFL-Star, wurde von einem kalifornischen Berufungsgericht von seiner Verurteilung wegen Vergewaltigung befreit. Der ehemalige Super-Bowl-Champion war 2020 zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, nachdem ihm vorgeworfen wurde, eine Frau während eines Vorstellungsgesprächs sexuell angegriffen zu haben. Das Gericht erkannte zahlreiche Verfahrensfehler und eine mögliche Verletzung des California Racial Justice Act an. Stubblefield freut sich auf seine Entlassung aus dem Gefängnis und die Rückkehr zu seiner Familie.

Dana Stubblefield, ehemaliger NFL-Spieler und Super-Bowl-Champion, hat nun Grund zur Freude, da sein wegen Vergewaltigung ausgefallenes Urteil von einem Berufungsgericht in Kalifornien aufgehoben wurde. Der Fall, der seit 2020 anhängig ist, führt nun zu einer möglichen Freilassung des ehemaligen Athleten.

Berufungsgericht hebt Verurteilung auf
Die Entscheidung des Berufungsgerichts basiert auf den Argumenten der Verteidigung, die auf mehrere Verfahrensfehler hinwiesen. Dazu zählte eine Verletzung des California Racial Justice Act, der sicherstellt, dass Rassismus keinen Einfluss auf juristische Entscheidungen hat. Das Gericht zeigte sich von dieser Argumentation überzeugt und hob das ursprüngliche Urteil, das Stubblefield zu 15 Jahren Haft verurteilt hatte, auf.

Reaktionen von Stubblefields Anwälten
Kenneth Rosenfeld und Allen Sawyer, die Verteidiger von Dana Stubblefield, äußerten, dass ihr Mandant "euphorisch" über die Aufhebung seines Urteils sei. Er freue sich darauf, endlich wieder nach Hause zu kommen und seine Familie zu sehen, die er vermisst hat. Aktuell arbeiten die Anwälte intensiv daran, Stubblefield so schnell wie möglich aus dem Gefängnis zu befreien.
Die Karriere von Dana Stubblefield
Dana Stubblefield wurde 1993 von den San Francisco 49ers gedraftet und erlangte während seiner Karriere große Erfolge, einschließlich des Gewinns des Super Bowls im Jahr 1995. Allerdings war Stubblefield nicht fremd im Umgang mit rechtlichen Schwierigkeiten. Bereits während seiner aktiven Zeit kam es zu Problemen mit dem Gesetz, darunter ein Dopingvorfall im Jahr 2003, bei dem EPO und THG in seinem Körper nachgewiesen wurden. Trotz dieser Vorwürfe bestritt er, leistungssteigernde Mittel eingenommen zu haben, und wurde 2009 wegen Falschaussage zu zwei Jahren Bewährung verurteilt.