Louis Klamroth, der seit Januar 2023 die Talkshow Hart aber fair in der ARD moderiert, hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. Der 35-Jährige wird in der Medienlandschaft für seine Vielseitigkeit anerkannt.

Ehemaliger Filmstar Louis Klamroth: Vom Schauspieler zum Moderator der ARD-Talkshow

Der Werdegang von Louis Klamroth in der Medienbranche

Louis Klamroth übernahm die beliebte Talkshow Hart aber fair von Frank Plasberg, der die Sendung im November 2022 zum letzten Mal präsentierte. Seine Karriere begann jedoch schon vor vielen Jahren, als er im Alter von 13 Jahren die Hauptrolle im Film Das Wunder von Bern spielte, wo er als schüchterner Junge Matthias Lubanski zu sehen war. Der Film thematisiert den unerwarteten Sieg Deutschlands bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 und die Herausforderungen eines heimgekehrten Kriegsgefangenen.

Ehemaliger Filmstar Louis Klamroth: Vom Schauspieler zum Moderator der ARD-Talkshow

Frühe Erfolge und Auszeichnungen

Bereits als Jugendlicher konnte Klamroth mit seiner Rolle im Film beeindruckende Erfolge erzielen. Zusammen mit seinem Vater gewann er die Goldene Kamera als bester Nachwuchsschauspieler. 2018 erhielt er für seine Sendung Klamroths Konter auf n-tv den Deutschen Fernsehpreis, was seine wachsende Relevanz in der Medienwelt bestätigte.

Engagement für soziale Projekte und Studium

Trotz seines Schauspielerfolgs entschied sich Klamroth, einen anderen Weg einzuschlagen. Nach dem Abitur absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr in Guatemala und setzte sich für benachteiligte Kinder ein. Nach dieser prägenden Erfahrung reiste er 2010 nach Haiti, um beim Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben zu helfen. In einem Interview meinte er dazu, dass er sich dabei nicht allzu viele Gedanken gemacht habe.

Akademische Ausbildung und praktische Erfahrungen

Das Studium der Politischen Ökonomie führte Louis Klamroth nach London, wo er wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Medienhäusern sammelte, unter anderem bei dem bekannten Moderator Günther Jauch. Diese Erfahrungen und sein soziales Engagement prägen seinen Ansatz in der Medienarbeit und seiner neuen Rolle bei Hart aber fair.