Anna Wintours Sonnenbrille: Ein Symbol für Sichtbarkeit und Anonymität in der Modewelt
Anna Wintour, die Chefredakteurin der Vogue, ist bekannt für ihren charakteristischen Look mit einer schwarzen Sonnenbrille. In einem BBC-Interview erklärte sie, dass diese Brille ihr hilft, sowohl sichtbar als auch unsichtbar zu sein. Trotz ihres strengen Images betonte sie ihre menschliche Seite und wies Gerüchte über die Angst ihrer Mitarbeiter zurück. Wintour ist seit 1988 an der Spitze der Vogue und eine Schlüsselperson hinter der Met Gala. Sie distanziert sich von Vergleichen mit der fiktiven Miranda Priestly.

Anna Wintour, die Chefredakteurin der Vogue, spricht in einem aktuellen BBC-Interview über ihren ikonischen Stil und ihre öffentliche Persona. Dabei enthüllt sie das Geheimnis hinter ihrer berühmten Sonnenbrille und stellt die Wahrnehmung ihrer Figur in der Modewelt in Frage.

Das Geheimnis der Sonnenbrille
In dem Interview erklärt Anna Wintour, dass ihre tiefschwarze Sonnenbrille sowohl als Sichtbarkeitswerkzeug als auch als versteckendes Requisit dient. Sie sieht diese Brille nicht nur als modisches Accessoire, sondern als wichtiges Element ihrer öffentlichen Erscheinung, das ihr hilft, sowohl gesehen als auch ungesehen zu bleiben.

Wintours Sicht auf ihre öffentliche Rolle
Auf die Frage, ob sie ihre Figur als eine Art Rolle empfindet, die sie in der Öffentlichkeit spielt, antwortet Wintour gelassen, dass sie sich nicht darüber Gedanken macht. Ihr Fokus liegt klar auf den kreativen Aspekten ihrer Arbeit und nicht auf der Wahrnehmung, die andere von ihr haben könnten.
Ein Mensch hinter dem strengen Image
Trotz ihres strengen Images betont Wintour, dass sie eine menschliche Seite hat. Sie widmet sich dem Gerücht, dass niemand es wagen würde, ihr einen Wunsch abzulehnen, mit Entschlossenheit und teilt mit, dass es wichtig ist, sich nicht von Ängsten leiten zu lassen. In Bezug auf Spekulationen, dass Menschen Angst vor ihr haben, zeigt sie sich optimistisch und hofft auf offene Beziehungen zu ihren Mitarbeitern.
Einflussreiche Karriere und die Met Gala
Seit ihrer Ernennung zur Chefredakteurin der Vogue im Jahr 1988 hat Anna Wintour das Magazin zu einer weltweit anerkannten Institution gemacht. Zudem ist sie seit nahezu drei Jahrzehnten die treibende Kraft hinter der Met Gala in New York, die als eines der wichtigsten Events der Modewelt gilt. Ihre Position in der Branche ist unbestritten, und sie strebt danach, sich nicht mit der fiktiven Figur Miranda Priestly aus dem Film "Der Teufel trägt Prada" identifizieren zu lassen.
Wintours Stellungnahme zu Vergleichen mit Miranda Priestly
Im Interview äußert Wintour, dass es den Zuschauern und den Menschen, mit denen sie arbeitet, überlassen ist, zu entscheiden, ob Ähnlichkeiten zwischen ihr und der fiktionalen Figur bestehen. Sie betont, dass sie nicht in das Stereotyp einer unnahbaren Modeikone passen möchte, sondern vielmehr die Facetten ihrer Persönlichkeit zeigen will.