Bianca Heinicke öffnet sich über ihren Rückzug 2022 und die Herausforderungen des Influencer-Daseins
Bianca Heinicke, eine der erfolgreichsten Influencerinnen Deutschlands, erklärte in einem Interview ihren Rückzug von der Öffentlichkeit im Jahr 2022. Nach einer persönlichen Trennung fühlte sie sich verloren und musste sich eine Auszeit nehmen. Sie gesteht, dass sie in dieser schwierigen Phase egoistisch handelte und sich auf ihr Wohl konzentrierte. Zudem spricht sie sich für strengere Regelungen sozialer Medien für Kinder aus und betont die Notwendigkeit, Schüler frühzeitig über die Risiken aufzuklären.

Bianca Heinicke, eine der erfolgreichsten Influencerinnen Deutschlands, spricht in einem neuen Interview über ihren Rückzug aus der Öffentlichkeit im Jahr 2022. Der Rückzug war das Ergebnis persönlicher Veränderungen und tiefgehender Reflexionen über ihr Leben.

Persönliche Veränderungen führten zum Rückzug
Bianca Heinicke, besser bekannt als Bianca Claßen, erklärt in einem Interview mit dem Spiegel, dass sich ihr Leben in der Zeit ihres Rückzugs erheblich verändert hatte, insbesondere durch die Trennung von Julian. Sie beschreibt den emotionalen Zustand, in dem sie sich damals befand, und gesteht, dass sie sich fragte, wer sie wirklich ist. Diese Lebensumstellung führte dazu, dass sie die Entscheidung traf, eine Pause einzulegen.

Egoismus als Notwendigkeit in schwierigen Zeiten
Die Content Creatorin gibt zu, dass sie während dieser Phase nicht an ihre Fans dachte. Jahrelang hatte sie ihr Privatleben mit der Öffentlichkeit geteilt, doch in diesem kritischen Moment war sie emotional und körperlich erschöpft. Sie bezeichnet ihre Entscheidung, sich auf ihre eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren, als den ersten Moment in ihrem Leben, in dem sie egoistisch war und alles andere in den Hintergrund stellte.
Forderung nach strengeren Regelungen für soziale Medien
In ihrem Gespräch äußert Bianca auch ihre Meinung zu sozialen Medien, insbesondere in Bezug auf Kinder. Sie spricht sich für strengere Altersbeschränkungen aus, um sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche besser geschützt sind. Obwohl sie sich nicht auf ein konkretes Alter festlegen möchte, erkennt sie die unterschiedlichen Entwicklungsstufen von Kindern und Jugendlichen an. Bianca ist der Überzeugung, dass bereits Schüler ab der fünften Klasse für die Gefahren und Möglichkeiten sozialer Netzwerke sensibilisiert werden sollten.