Marius Borg Høiby bleibt in rehabilitativer Behandlung trotz Berichten über Abbruch
Marius Borg Høiby, der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, soll Berichten zufolge seinen Alkohol- und Drogenentzug abgebrochen haben. Sein Anwalt widerspricht jedoch diesen Medienmeldungen und bestätigt, dass er sich weiterhin in rehabilitativer Behandlung befindet. Marius, der gegen Suchtprobleme kämpft, sieht sich gleichzeitig schweren Vorwürfen, darunter mehrere mutmaßliche Vergewaltigungen, gegenüber.

Am vergangenen Wochenende sorgten erneut Berichte über Marius Borg Høiby, den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, für Aufsehen. Es wurde behauptet, er habe seinen Entzug abgebrochen. Diese Informationen wurden jedoch von seinem Anwalt deutlich widerlegt.

Marius Borg Høiby bleibt in Behandlung
Der Anwalt von Marius, Øyvind Bratlien, stellte in einem Interview mit der Zeitung Dagbladet klar, dass die Medienberichte über einen Abbruch des Entzugs nicht der Wahrheit entsprechen. Nach seiner Entlassung aus der Haft habe Marius unmittelbar die Rehabilitation aufgenommen und befinde sich weiterhin in Behandlung. Bratlien betonte Marius' Entschlossenheit, den Heilungsprozess fortzusetzen, obwohl dieser für den 27-Jährigen eine große Herausforderung darstellt.

Hintergrund der Suchterkrankung
Marius kämpft bereits seit längerer Zeit mit Alkohol- und Drogensucht. Im Jahr 2017 wurde er beim Palmesus Festival aufgrund von Kokainkonsum festgenommen und daraufhin zu einer Geldstrafe verurteilt. Laut einem Bericht der Zeitschrift Se og Hør gestand Marius in einem Verhör seine Suchtprobleme ein. Er gab an, in einem Zustand von Alkohol- und Kokainrausch nach einem Streit Körperverletzung begangen und Gegenstände beschädigt zu haben.
Ermittlungen wegen schwerwiegender Vorwürfe
Aktuell sieht sich Marius Borg Høiby mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Norwegische Medien berichteten vor einigen Wochen über laufende polizeiliche Ermittlungen gegen ihn in drei Fällen mutmaßlicher Vergewaltigung. Eine der angeblichen Taten soll in Tønsberg, einer Stadt in der Nähe von Oslo, stattgefunden haben. Berichten zufolge sollen die ersten zwei mutmaßlichen Übergriffe auf Marius' Handy als Videos gespeichert sein. Aufgrund dieser gravierenden Anschuldigungen musste Marius eine Woche in Untersuchungshaft verbringen. Im Falle einer Verurteilung könnten die derzeit erhobenen Vorwürfe zu einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren führen.